Die
korsische Sprache ist keine Abart vom Italienischen, sondern das
Ergebnis einer besonderen Entwicklung; Die korsische Sprache beruht
natürlich auf lateinischen Grundllagen. Man kann jedoch auch griechische
und fra,nzösische Einflüsse nachweisen sowie auch Formen aus
verschiedenen Dialekten wie aus Kalabrien und Sardinien.
Pace i
salute (Frieden und Gesundheit) sagt man normalerweise zum Neuen Jahr
Bonghjumu, Cume hé (Guten Tag, wie geht’s ?)
Die
korsische Kultur ist reich wegen der verschiedenen Einflüsse der Völker.
Die Kunst, die Musik, die Texte, die Sitten, die alten Instrumente, die
Küchenrezepte spiegeln dauernd diese multikulturelle Vielfalt wieder.
Die
korsischen Polyphonien vermischen sich zu einem zauberhaften Ballet der
Stimmen und der Seelen. Dieser Gesang der mündlichen Tradition hat die
Jahrhunderte überwunden, wobei er sich aus verschiedenen Einflüssen
genährt hat. Er bringt 3 Stimmen zur Geltung (sicanda, bassu und terza).
Wenn man die Paghjella (die volkstümlichste Polyphonie) hinzufügt, dann
kennt die korsische Musik einen sehr mediatisierten Aufschwung dank der
Qualität, dem Ernst und dem Vergnügen, das einige Musikgruppen
verschaffen, die immer grössere Tourneen veranstalten.
Zu
machen und zu sehen :
Korsisches Musikkonzert (wenn möglich im Freien in einer schönen
Sommernacht)
U
catanacciu (religiöse Prozession mit Gesang und Kostümen am Karfreitag)